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Begegnung mit einer wilden Sinti

Artikel von Divyam de Martin-Sommerfeldt

 

In der Osho Times ist zum Mai 2014
eine kleine Geschichte von mir zum schmunzeln
aus meiner Qigong Unterrichtspraxis erschienen
mit dem Thema „Hauptsache Gesund“

Begegnung mit einer wilden Sinti
Von Divyam Karar

Sommerliches Abend-Qigong-Training* im Park. Um uns herum lebendiges Multi-Kulti-Treiben. Grillen, Kinder, Hunde. Erwachsene schnattern in verschiedenen Sprachen, trinken, lachen, und Jugendliche präsentieren sich flirtend. Ein ganz normaler, lauer Sommerabend in einem sogenannten „Problem-Stadtteil“ in Hamburg mit großem Immigrantenanteil. Meine Qigong-Gruppe wacker dazwischen, bemüht, bei sich zu bleiben und den Fluss von Qi, der Lebensenergie, in sich zu erspüren und zu stärken. Plötzlich kommt eine stämmige und finster dreinschauende Frau auf uns zu, direkt von einer grillenden Sinti-Gruppe, welche sichtlich amüsiert über das Interesse der Frau an unserem Treiben ist. Sie fragt mich mit offensivem Blick und herausfordernder Haltung: „Was macht ihr da?!“ Bevor ich meinen üblichen „Blablabla“-Text über Qigong und Gesundheit etc. loslasse, entscheide ich mich dafür, diese energische Frau einzuladen, einfach mitzumachen, um es selbst zu erfahren. Sie fragt noch einmal, und ich fahre weiter fort in den Qigong-Bewegungen und biete ihr in der Gruppe einen Platz an: „Mach' einfach mit und hab' Spaß dabei, es ist nicht schwer.“ Unsicher nimmt die Gruppe wahr, dass sie die Einladung annimmt. Ihre lachende Gruppe, besonders die Männer, beginnen empört zu schauen und sich aufzuregen. Daraufhin dreht die Frau sich zu ihnen um, und prompt schauen Macho-Männer scheinbar unbeteiligt zu Boden oder in die Gegend. „Ups! Das saß,“ denke ich mir, „diese Frau macht, was sie will, egal, was in Ihrer Kultur üblich ist und was nicht. Klasse Frau!" Und plötzlich fangen meine Schüler an, ausgiebig zu erzählen, was sie so in den Jahren von mir gehört und gelernt haben über die Vorzüge dieser Übungen und deren Auswirkungen, die sie selbst kennengelernt haben. Nachdem dann endlich Ruhe eingekehrt ist und sich alle wieder auf sich und den Moment konzentrieren konnten, kamen wir nach einer Weile zum Ende der Unterrichtsstunde. Meine Schüler schauten erwartungsvoll zu der grimmigen Frau mit ihren Zahnlücken, ihrem filzigen Haar, in den offensichtlich nicht mehr frischen Lotterklamotten, und alle waren sichtlich gespannt, was wird sie nun sagen oder tun würde. Aber sie lächelte nur entspannt und ging ein Stück zurück, um dann zu sagen: „Hauptsache Gesund!“

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